Neues Wohnen und Pflegen

Gordon und Patrick Schnieder besuchten im Rahmen von „CDU vor Ort“ zusammen mit Vertretern der Kreistagsfraktion und des Kreisvorstandes das Regina-Protmann-Stift in Kelberg. (Foto: Schnieder)

CDU vor Ort besuchte das Regina-Protmann-Stift in Kelberg. Hier geht man das Thema Leben und Pflege im Alter mit neuen Konzepten an, stößt aber auf alte Probleme.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Schnieder und sein Bruder, der Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder, besuchten das Regina-Protmann-Stift in Kelberg. Sie wurden begleitet von Mitgliedern des CDU-Kreisvorstandes und der Kreistagsfraktion. Seit zehn Jahren besteht dieses Haus, das in den letzten Jahren auf die neuen Herausforderungen und Wünsche im Wohnen und der Betreuung älterer Menschen angepasst wurde. So wurde in einem neu errichteten Gebäude seit dem Sommer 2017 die Möglichkeit geschaffen, in ambulant betreuten Wohngemeinschaften zu leben. Im neuen Gebäude wurde in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Westeifel eine Tagespflege eingerichtet. Darüber hinaus entstand dort eine moderne Arztpraxis für einen Kelberger Allgemeinmediziner und die Caritas-Sozialstation unterhält dort eine Außenstelle für die Region. Die Kosten dieser neuen Angebote für das Leben im Alter beliefen sich auf mehr als 2,2 Millionen Euro. Der Geschäftsführer der Gesellschaft der Katharinenschwestern, Michael Förster, führte die CDU-Politiker durch die neu erbauten Räume und stellte ihnen unter anderem die jeweils rund 25 Quadratmeter großen Wohneinheiten vor, die alle über ein Bad und einen Balkon verfügen. Das für den Landkreis Vulkaneifel neue Konzept des Stiftes kann jedoch nicht alle Probleme lösen. Förster beklagte die schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt. Trotz deutlicher Verbesserungen und der engen Verbindung zur Pflegeschule in Daun, sei es immer noch schwierig, Fachkräfte in genügend großer Zahl zu gewinnen. Für die zukünftige Entwicklung des Landkreises Vulkaneifel bildet ein vielfältiges Angebot für das Leben im Alter einen wichtigen Eckpfeiler, stellte Gordon Schnieder heraus. Er betonte: „Das Leben im Alter in seinen vielfältigen Formen zu gestalten, ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.“