Eine unendliche Geschichte: Ortsumgehung Daun-Steinborn

Seit vielen Jahren besteht für eine Ortsumgehung in Daun-Steinborn Baurecht. Der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Schnieder fragte die Landesregierung, was Mainz in dem Dauner Stadtteil vorhat.

Jahrelang wurde in Daun-Steinborn um eine Ortsumgehung gerungen. Letztlich musste das Verwaltungsgericht in Trier urteilen, welche Variante für den Dauner Stadtteil die beste ist. Es wurde damit für die Streckenführung entschieden, die den Ortskern von Steinborn vom Durchgangsverkehr entlastet, indem sie die L 28 über die K 11 an die Bundesstraße 421 anbindet.

Zehn Jahre später rückte die Ortsumgehung von Steinborn im Kreisausschuss in den Mittelpunkt des Interesses. Auf der K 11 soll nämlich für 135.000 Euro eine neue Brücke gebaut werden, die aber als Teil der Ortsumgehung ungeeignet wäre. Gordon Schnieder fragte daher die Landesregierung, ob die Ortsumgehung von Steinborn in den Straßenbauplänen der Landesregierung noch eine Rolle spielt. Staatssekretär Andy Becht antwortete, nach einer umfassenden Prüfung würden alle Baumaßnahmen für die Baurecht vorliege, in das Landesstraßenbauprogramm aufgenommen. Sollte dies irgendwann geschehen, rechnet der Staatssekretär für die Ortsumgehung von Steinborn mit einer Bauzeit von etwa anderthalb bis zwei Jahren. Gordon Schnieder kritisiert, dass es aus Mainz keine klaren Vorgaben gibt: „Die Bürgerinnen und Bürger von Steinborn werden von dem für den Straßenbau zuständigen Ministerium nicht informiert, wie es weitergehen wird. Wegen des anstehenden Brückenbaus muss das Ministerium jetzt eine Entscheidung treffen, damit nicht eventuell Geld zum Fenster hinaus geworfen wird. Dr. Wissing kündigt gern Projekte an, jetzt muss er zeigen, dass er auch entscheiden kann.“