Busse für Bürger

Der Bürgerbus des Vereins „Bürger für Bürger“.
Der Bürgerbus des Vereins „Bürger für Bürger“.

Bürgerbusse bilden eine sinnvolle Ergänzung zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).


Innerhalb des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT) nimmt der Landkreis Vulkaneifel eine Vorreiterrolle ein. Hier wird ab dem kommenden Jahr der ÖPNV von Grund auf verändert werden. Das Ziel der Reform ist es, das Fahren mit dem Bus attraktiver zu machen, indem schnellere und bessere Verbindungen geschaffen werden. Die Interessen des Kreises vertritt in mehreren Gremien des VRT das CDU-Kreistagsmitglied Reinhard Scholzen. Er stellt heraus: „Die neuen, besseren Busverbindungen sind in einer älter werdenden Bevölkerung sehr wichtig. Das neue Konzept wird vielen den Umstieg auf den ÖPNV erleichtern.“

Darüber hinaus ist es aber wichtig, auch andere Chancen zu nutzen, um die Mobilität der Bürger noch weiter zu verbessern. Eine dieser Möglichkeiten sind Bürgerbusse, die sich seit einigen Jahren steigender Beliebtheit erfreuen. Im Kreis Vulkaneifel werden sie von der Gemeinde Sarmersbach und dem Verein Bürger für Bürger in Daun betrieben. Der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Schnieder fragte die Landesregierung, wie diese Mobilitätsverbesserung von Mainz gefördert wird. Der zuständige Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing antwortete, gegenwärtig seien 56 Bürgerbusse in 19 Kreisen des Land unterwegs. Die Landesregierung hat seit dem Jahr 2010 50 Bürgerbusprojekte beraten. Zu diesem Zweck gab sie in den vergangenen acht Jahren durchschnittlich 73.000 Euro aus. In diesem Betrag sind auch die Ausgaben für Broschüren und Poster enthalten, mit denen für die Bürgerbusse geworben wird. Darüber hinaus wurden seit dem Herbst 2014 aus dem „Förderbaustein ländliche Mobilität“ 66.500 Euro in Anspruch genommen. Schnieder stellt heraus: „Bürgerbusse sind eine wichtige Ergänzung zum ÖPNV. Daher setzt sich die CDU seit Jahren für sie ein. In diesen Projekten zeigt sich der feste Wille der Menschen, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. Ich hoffe, dass bei weiterhin steigendem Bedarf vor Ort, auch das Engagement seitens des Landes steigt. Ich denke dabei nicht nur an die notwendige finanzielle Unterstützung, sondern auch an eine Verbesserung des individuell steigenden Beratungsbedarfs.“